Positionen im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz zum Glücksspielstaatsvertrag
Sonntag 19 Dezember, von Melanie Nitsch
Michael Keiner, bekannter unter seinem
Pokerstars Synonym
Michael The Doc, wandte sich in der vergangenen Woche an die Teilnehmer der Ministerpräsidentenkonferenz zum
Glücksspielstaatsvertrag am 15. Dezember 2010.
In seinem Brief sprach sich der leidenschaftliche Pokerspieler und erfahrene Chirurg im Namen von drei Millionen deutschen (Online-)Pokerspielerinnen und –spielern dafür aus, Poker zu legalisieren. Denn, so der 51 jährige, handle es sich beim Poker vorrangig ein Geschicklichkeitsspiel, welches die kombinatorischen, mathematischen und psychologischen Fähigkeiten trainiere. Ausserdem käme auch eine betrachtliche Förderung der sozialen Kompetenzen über die Pokerclubs und Vereinen zur Geltung.
Die Ministerpräsidenten sollen nun die Chance ergreifen, das Internet Pokerspiel zu legalisieren. Dabei würde der Staat vor allem von den potentiellen Steuern profitieren, wie das zum Beispiel im Nachbarland Dänemark gängig sei. Und aamit stünde Dänemark nicht alleine. Denn eine teilweise Öffnung des Glücksspielmarktes, habe in zahlreichen EU Mitgliedsländern bereits stattgefunden. Private Anbieter sind hier in den vergangenen Jahren teilliberalisiert worden, das heißt hier wird die Balance gewahrt zwischen staatlicher Kontrolle und der Lizensierung privater Anbieter.